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Die Stimme des Tales ist Buddhas weite und lange Zunge.

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Ein halbes Jahrtausend vor Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux,
wurde Liu Zongyuan (773-819), im China des Tang-Reiches auf den Westberg bei Yongzhou strafversetzt und betrachtete vom Gipfel aus die wilde Schönheit der südchinesischen Landschaft, welche ihn dann an diesem Verbannungsort zu Prosaminiaturen verführte, die zu den Schätzen der Weltliteratur gehören.

Wer sich dafür Interessiert, dem empfehle ich das Bändchen
von der Friedenauer Presse Berlin, bei der unter dem Titel:
„Am törichten Bach“ die Texte und Gedichte des Liu Zongyuan herausgegeben wurden.

Ich selber zog vor vier Jahren hier an meinen törichten Bach, den Vinxtbach im Vinxtbachtal. Als ich dann zum erstenmal oben auf den Höhen, oberhalb des Vinxtbachtales, auf Wallers stand, sah ich in der vor mir liegenden Weite der Eifel die Schönheit, wie sie einst der buddhistische Laie Toba in der wilden Natur Chinas sah.

Die Stimme des Tales ist (Buddhas) weite und lange Zunge.
Die Form der Berge nichts anderes als sein reiner Körper.
Vierundachtzigtausend Verse klingen in der Nacht.
Wie kann ich dies an einem anderen Tag den Menschen sagen.
(Aus Shobogenzo Werner Kristkeiz Verlag)
Eifellandschaft
Mit Blick auf die Hohe Acht
Chinesische Tusche Auf Papier
Jean Lessenich
2003
Wandernder Mönch
oder Jizo Bosatzu
Chinesische Tusche auf Papier
Jean Lessenich,1998
Illustration aus mit den:
"Zähnen am Zweig"
zum Downloaden als PDF unter Texte
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